Was will ich von Gemeinschaft? 7


Vor einigen Monaten habe ich übergangsmäßig/kommissarisch/mit minimaler Stundenzahl die Stelle des Geschäftsführers der Siebenlindener Siedlungsgenossenschaft übernommen. Das ist eigentlich eine sehr vielseitige, verantwortungsvolle und interessante Tätigkeit; 15-20 Stunden pro Woche sollte man dafür einplanen. Leider hat sich bis jetzt keine*r der erfahrenen Bewohner*innen dazu bereit erklärt, diese Stelle nach der Kündigung des langjährigen Vorgängers zu übernehmen. Wir hatten eine Bewerberin, die gerade erst in Sieben Linden gelandet war – nach ein paar Monaten Geschäftsführungsversuch hat sie aber nicht nur den Job hingeschmissen, sondern ist sogar wieder weggezogen. Geschäftsführung in Sieben Linden ist also nichts für schwache Nerven. Es gibt unheimlich viele lose Enden, die im Auge zu behalten sind, teilweise überkomplizierte Vorgehensweisen, sehr selbstbewusste Mitarbeiter*innen (nicht unbedingt von Vorteil für einen vermeintlichen (dem Titel nach) „Vorgesetzten“) und vor allem Dutzende von verschiedenen Interessen, die irgendwie in Einklang zu bringen sind. Geschäftsführung und Basisdemokratie, vielleicht ein Widerspruch in sich. Vielleicht ist die Stelle auch eher „Bürokraft der Gemeinschaft“ oder „fest installierte Schiedsstelle“ oder einfach nur „Oberprotokollant“. Jedenfalls, wir finden niemand, der es macht. Und da hab ich gesagt: „Na gut, ich mach einen Teil davon. Wer macht die anderen?“
Da hat sich auch niemand gemeldet.
Und so mach ich jetzt mit 5-8 Stunden pro Woche das Allernötigste. Das ist zu wenig, aber es wird noch ein bisschen dauern, bis die Gemeinschaft merkt, was alles fehlt. Der größte Nachteil: Einen 15-Stunden-Job in 5 Stunden zu machen bedeutet nicht nur, dass zwei Drittel der Aufgaben liegen bleiben, sondern auch, dass das verbliebene Drittel Arbeitszeit viel anstrengender ist.

Von meiner Familiengruppe bekomme ich zu hören, dass meine Laune generell viel schlechter ist, seitdem ich diesen Job mache. Trotzdem kann ich das nicht einfach hinschmeißen. Und ich habe auch noch die Hoffnung, die Stelle so umzubauen, dass sie angenehmer ist, oder einfach irgendwann mehr Zeit dafür zu haben und dann auch mehr gestalten zu können als jetzt. Jetzt sehe ich vor allem, wo es überall hakt, und es ist auf jeden Fall wahr: Seit ich Geschäftsführer bin, sehe ich noch mehr als vorher, was alles nicht funktioniert. Und rege mich noch mehr darüber auf. Da ich eh schon recht ökodorf-/gemeinschaftskritisch bin, ist das eine bedenkliche Entwicklung. Ich sehe überall Egotrips statt Achtsamkeit, Bewohner*innen, die von ökologischem Verhalten, Energieverbrauch oder Konsumproblematik keine Ahnung zu haben scheinen, Ignorieren unserer Vereinbarungen (z.B. bezüglich Handy- und Funktelefonbann). Neubau von Bauwagen statt von Häusern, unverständliche Probezeit- oder Genossenschaftsaufnahmen, nicht funktionierende Kommunikation. Ja, man kann das alles wirklich auch sehr negativ sehen.

Und dann hatte ich gestern so einen Gedanken. Und zwar: Auf welcher Grundlage setze ich mich denn eigentlich für bestimmte Dinge ein und kämpfe gegen andere?
Mal ganz abgesehen von Vereinbarungen und Ökodorf-Geschichte: Was ist mir denn eigentlich wirklich wichtig? WARUM streite ich mich mit meiner Nachbarin darüber, dass sie in Sieben Linden ihr Handy benutzt? Ist es an dem Ort, an dem ich leben will, wirklich wichtig, dass sie das nicht tut?

Ihr Handy, so viel ist klar, ist nicht das Problem. Ich mag keine Handys in der Dorföffentlichkeit; dafür kann ich Gründe nennen. Ob sie in ihrem Bauwagen ein Handy benutzt, wäre für mich nur dann relevant, wenn das einen Provider dazu bringt, weitere Handymasten aufzustellen. Aber erstens ist das unwahrscheinlich und zweitens habe ich davor auch keine Angst. Ich bin ja gar nicht so strahlungspanisch.
Dasselbe mit WLAN. Ich finde ganz cool, dass mein Computer ich in Sieben Linden keine 35 Funknetzwerke findet, sondern gar keins. Besonders gesund wird das nicht sein, seinen Kopf rund um die Uhr von so einem massiven E-Mail- und Pornoseitendatenstrom umspülen zu lassen. Aber wenn ich mal eine halbe Stunde im Bahnhof habe oder in einem Hotel absteige? Dann freu ich mich über WLAN.

Mein Streit mit meiner Nachbarin ging denn auch mehr darum, dass ich enttäuscht war, dass sie ihr Bedürfnis nicht artikuliert und sich dafür einsetzt, die Vereinbarung (=das geltende „Recht“ in Sieben Linden) zu verändern, sondern einfach den vermeintlichen Konsens bricht, dass wir in Sieben Linden keine Handys benutzen. Wahrscheinlich würde sie sich wundern, wenn ich nicht nur für die Verwendung von Handys zuhause, sondern auch  für eine Aufhebung des generellen WLAN-Verbots plädieren würde. Sollen doch die Hausgruppen selbst entscheiden, was sie wollen.

Ich wünsche mir sehr, dass wir uns trauen zu sagen, was wir uns vom Ökodorf wünschen. Aber ich selbst habe noch gar nicht angefangen, mir diese Frage in ihrem ganzen Ausmaß zu stellen. Was mich gestern so gerissen hat: Wahrscheinlich sind mir viele Dinge, für oder gegen die ich jetzt oft verbissen kämpfe, eigentlich gar nicht so wichtig. Und es gibt andere, die wirklich wichtig sind, bei denen aber keine Gefahr besteht, dass sie verschwinden könnten.

Gestern Abend hatten wir einen Vorstellungsabend in Sieben Linden: Ein Mensch, der in die Gemeinschaft aufgenommen werden will (zumindest mal zur Probe) erzählt von sich, und viele andere lauschen und stellen Fragen. Was für eine tolle Veranstaltung. Gibt es nur in Gemeinschaft, so vielleicht auch nur bei uns. Und es gibt überhaupt nicht die geringste Tendenz, dass irgendjemand die Vorstellungsabende abschaffen will. Wovor habe ich denn Angst?

Ich sage und schreibe oft, dass ich wichtig finde, dass Sieben Linden was „Besonderes“ bleibt. Dass ich Sorge habe, es könnte irgendwann eine reine Siedlung sein. Da ist der Einwand richtig, dass es nicht gerade ein hartes Kriterium ist, etwas „Besonderes“ zu bleiben. Woran sollen wir das festmachen, dass wir was Besonderes sind? Klarere Kriterien müssen her. Was will ich für ein Sieben Linden in 20, 30 Jahren? Am Mittagstisch habe ich gestern einfach mal gesagt: „Schön wäre, wenn das Ökodorf in 20 Jahren so wäre, dass unsere Jugendlichen dann hier wohnen wollen“. Da kam sofort die Antwort: „Dann brauchen wir aber WLAN“, mit einem Grinsen. Ist aber interessant: Sind wir sicher, dass unsere Kinder das haben wollen? Warum? Warum dann nicht auch wir?

Es fällt mir ganz schön schwer, Kriterien für meine Gemeinschaft zu finden, die in 20 Jahren erfüllt sein sollen. Wenn ich mich jetzt anschaue: Ich will viel Zeit für mich und habe oft das Gefühl, dass ich mich allein mit Familie, Partnerschaft, Arbeit und vor allem Kunst gut beschäftigen könnte. Vielleicht brauche gerade ich, obwohl ich doch angeblich solche Angst um die Gemeinschaft habe, sie gar nicht. Vielleicht bin ich (oder sind Leute wie ich) selbst das größte Risiko für Sieben Linden, „normal“ zu werden und die Besonderheit zu verlieren…? Ich engagiere mich jedenfalls nicht für die Selbstversorgung und all meine Gemeinschaftskulturideen bleiben mangels Zeit reine Theorie – seit Jahren!
Was will ich also für ein Ökodorf?

Jetzt wird es richtig spannend – an dieser Stelle unterbreche ich. Muss erst mal weiter nachdenken.

Fortsetzung im nächsten Beitrag


Hinterlasse einen Kommentar zu Julia Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

7 Gedanken zu “Was will ich von Gemeinschaft?

  • Fjonka

    Ja, wenn DAS mal keine spannenden Gedanken sind!
    Ich bin vor einigen Monaten auf Euer Blog gestoßen, und obwohl ich sicherlich kein Typ für Siebenlinden wäre, so finde ich doch die Idee gemeinschaftlichen Lebens sowie den Öko-Ansatz sehr interessant und hatte in der Hoffnung auf genau solche Denkanstoß-Beiträge das Blog abonniert.
    Ich persönlich habe viele Jahre lang in “ganz normalen” WGs gelebt, momentan bin ich die klassische Paar mit Haus-und Garten-Wohnerin. Aber in Zukunft würde ich halt gern wieder gern mit mehr Menschen zusammenleben; wie genau, das ist noch sehr offen, und da arbeitet es in mir seit zwei, drei Jahren.
    Das zu schreiben ist zwar jetzt nicht konstruktiv im Sinne von “ich hätte da Ideen zu Siebenlinden”, aber hoffentlich doch konstruktiv im Sinne von “ui, das interessiert auch außerhalb! Da denke ich mal weiter laut” :-) Ich jedenfalls würde mich freuen.
    Wünsche Durchhaltevermögen und viel Ermutigung und grüße unbekannterweise aus dem hohen Norden in Eure Richtung.

  • Julia

    Hi,

    ich finde diesen ehrlichen Artikel gut, der auch die zahlreichen Probleme in einer Gemeinschaft anspricht. Ich würde mich häufigere Einträge in deinem Blog freuen!

    LG Julia

  • Annika

    Hallo, Ich habe mich in deinem Artikel sehr wiedergefunden hauptsächlich im ersten Absatz. Ich selbst versuche die Verwaltung von Blumenthal in den Griff zu bekommen uns sehe mich mit sehr ähnlichen problemen konfrontiert. Auch auf schloss tempelhof scheint es ganz ähnlich zu sein. Wir haben da jetzt einen regen Austausch. Vielleicht sollten wir die Problematik der Verwaltung in Gemeinschaft in eine größeren Zusammenhang sehen uns mehr über die Gemeinschaften austauschen und gemeinsame Lösungen für ähnliche Fragestellungen finden. Vielleicht mal ein Verwaltertreffen oder ähnliches. Ich wäre sehr offen und empfinde es als erleichterung, dass nicht wir uns in Blumenthal blöd anstellen, sondern das es in anderen Gemeinschaften anscheinend ähnlich ist.

    Liebe Grüße Annika aus Blumenthal

  • Mariam

    Das ist ein superinteressanter Beitrag. Ich war selbst in Sieben Linden als damals das erste Lehmhaus gebaut wurde und durfte für einige Zeit mitmachen beim Schälen der Baumstämme und habe vegan gekocht im Bauwagen für den Club 99 in der Bauphase und später in der Küche……Es war eine schöne Zeit und ich überlegte oft ob ich dort leben möchte. Da mein Sohn damals jedoch in eine höhere Klasse ging, und die alternativen noch sehr beschränkt waren, gingen wir dann woanders hin.
    Jetzt sind so viele Jahre vergangen und ich beobachte aus der Ferne Gemeinschaften, besuche hier und da welche und bin immer wieder ernüchtert und enttäuscht. – Was an den Orten wo ich war nicht funktioniert war meiner Meinung nach die Kommunikation und daraus entstehende Konflikte, nicht Kontakte, Schweigen oder Spannungen…..unangenehm. Also blieb ich für mich. – Schade auch – ich hätte sicherlich auch wachsen können..? Meine Angst war zu groß.
    Ich hatte vermutlich wie viele Andere auch die Vorstellung das ein alternatives Leben wie eine rosa Wolke wäre, in der es keine zwischenmenschlichen Probleme mehr gäbe, da man ja nun “anders” und “besser” lebt.
    Leider jdeoch nimmt man sich und die eigenen Muster und Konditionierungen mit in die Gemeinschaft. und dort prallen dann wiederum sehr verschiedene Konditionierungen und Geschichten aufeinander.
    Es bräuchte eine Form in der diese dann entstehenden Konflikte angeschaut werden auf friedliche Weise. Ich weiß nicht, ob die schon gefundenen Methoden dies bieten. Ich denke es braucht noch mehr Forschung und das Finden von Methoden, wie das Zusammenleben besser gelingen kann.
    Je Bewußter und Wacher die Menschen sind, die zusammen leben, um so eher kann das Zusammenleben gelingen.
    Ich danke Dir für diesen offenen und ehrlichen Artikel und denke Du machst da gerade eine gute Vorarbeit zu einer großen Veränderung und Verbesserung in dem Bereich der jetzt noch “Geschäftsführung” genannten Tätigkeit. Und ich werde mir nun auch mal Gedanken machen was ich eigentlich von Gemeinschaft will und wieso ich bisher immer schon nach einigen Wochen oder Monaten die Gemeinschaft wieder verlies.

  • Lioba Zodrow

    Das Kölner Forum Zivile Friedensdienste forumZFD, kontakt@forumZFD.de, bietet von Nadira Korkor geleitet ein Programm zur kommunalen Konfliktberatung an, das individuell angepasst werden kann. Mglw. ist das ein Ansatz, der Euch weiter hilft. Gutes Gelingen, Lioba Zodrow

  • Hauke Roy

    Ich habe Deinen Beitrag am 28.3.2016 gefunden – und in mir werden Erinnerungen wach. Auch ich suchte damals und auch mich führte es nach Chüden, dann nach 7Linden. Ich las Eurotopia, lernte viele nette (und leider auch einige auch arrogant antispießige Ökospießer), bewegte, bewegliche und auch unbewegliche, umweltbewusste, fleissige und faule und andere Menschen kennen.
    Ich suchte damals nach Häusern mit großem Grundstück und ich bekam das jetzt 7Linden Heißende auch angeboten – und bin froh, dass ich es nicht kaufte, ich wäre daran pleite gegangen! Es war viel zu groß für mich, wenn auch verlockend!
    Dann kam irgendwann später die Zeit, in der unendlich viele reisende Gesellen kamen und wochenlang halfen. Nach meiner Erinnerung gegen Kost und Logis – also quasi umsonst. Ich war für einige Tage auch da, aber mehr als Abendgast, da ich im Auto schlief und weiter draußen war.
    Nach dem Richtfest wollten sie ein Spanferkel essen – und die Ökoradikalen Friedensbewegten setzten durch, dass dies nicht in 7Linden zu geschehen habe! Dass auch sie jeden Tag Leben vernichteten (jeder totgetretene Käfer ist nicht weniger wertvoll als ein geschlachtetes Schwein), dass für den Bau der kommenden Häuser Leben vernichtet wurde und wird – das galt nicht.
    Interessant war, dass die reisenden Gesellen tatsächlich auf das Schwein verzichteten. Sie waren da schon weiter, als es viele Dörfler waren.
    Ich glaube, dass jede Gemeinschaft nie optimal sein kann, sie kann immer nur ein Kompromiss sein. Ich glaube auch, dass ein Konsensprinzip, wie zumindest damals im Dorf gültig, nicht besser ist als ein Mehrheitsprinzip, denn es wird immer jemanden geben, der entweder aus “Nickeligkeit” oder schlechter Laune oder Egoismus oder manchmal auch aus besserem Grund eine Gemeinschaft aufhalten kann und wird. Oder es wird Druck auf den (weiblich und somit politisch korrekt: die) gemacht, seine (ihre) Meinung zu ändern, damit endlich Einstimmigkeit herrscht.
    Tja, und dann gibt es da noch die unangenehmen Aufgaben, wie z.B. die des (der) Geschäftsführers (*in). Da ist es dann – ich sage das jetzt bewusst sehr krass, aber Dein Bericht gibt mir recht – vorbei mit der Gemeinschaft und der gemeinsam getragenen Verantwortung. Das ist eben auch typisch menschlich. Die “Drecksarbeit” bleibt an wenigen hängen.
    Und da sind sich Öks, Spießer*innen, Lehrer*innen, Bauarbeiter*innen und Lindis und Konzernchefs (*innen) (usw.) einig: Jede(*r) ist sich ganz oft selbst der (die) Nächste: Keiner denkt an mich, ich bin leider der einzige, der an mich denkt. Menschlich.
    Meine Frau hat damals großen Abstand zum Dorf bekommen, sie war vorher schon skeptisch.
    Tja, ich bin immer noch angetan von der Gemeinschaftsidee, aber ich sehe, dass es menschelt und deswegen gar nicht immer alles besser werden kann – oder muss.
    Ich würde mir deutlich mehr Toleranz wünschen, jede(*r) kann nur für sich selbst entscheiden, aber nicht für andere. Natürlich habe ich ein handy, ich habe w-lan, denn ich meine es zu brauchen, täglich für meine Arbeit als Lehrer. Ich nutze es für den Unterricht, stelle Lösungen bereit (anstatt diese als 1000fache Kopien raus zu werfen), gebe Filme für “meine” Schüler online, z.B. über die Inuit (“Nanook the Eskimo von 1922) oder die Nenzen, deren Lebensraum wegen Erdgasgewinnung in Russland gerade zerstört wird.
    Ich denke gerne an meine Besuche im Dorf zurück, aber es hat sich in den letzten rund 25 jahren wohl nicht allzuviel geändert.
    Immerhin das tröstet: Wir sind also alle Menschen geblieben.
    Und die Gedanken daran, ob die Kinder ohne Wlan und Handy im Dorf leben wollten: Meine 3 sicher nicht! Ich bin nicht glücklich mit dem “Handyblick” meines Sohnes (ist jetzt 19), aber es ist wohl in seiner Welt so, dass what´s app unendlich wichtig ist. Das muss ich wohl akzeptieren.
    Wenn wir also eine Welt schaffen, die von unseren Kindern nicht gewollt ist, was haben wir dann erreicht? Nicht mehr als eine Momentaufnahme, die uns genehm war/ist – und die eine Sekunde im langen Lauf der Geschichte sein wird.
    Natürlich bleibt auch etwas, etwa der Strohballenbau, der hoffentlich bewusste Umgang mit Rohstoffen und Energie. All dies gehört zum Ökodorf dazu. Auch der biologische Anbau von landwirtschaftlichen Produkten, der faire Handel.
    Dennoch, all dies würde es sogar ohne 7Linden geben. 7Linden ist eben auch “nur” ein Teil einer großen Bewegung, den eigentlich großen Planeten Erde so zu beleben, dass wir alle einmal darauf in Frieden und Ruhe und Glück leben können.
    Da funktioniert 7Linden tatsächlich als eines von vielen Vorbildern.
    Und das ist das Gute daran!
    Viele Grüße und weiterhin viel (mehr!) Erfolg, Hauke